Nach oben

Beleuchtung im Herbst

Der Herbst zeigt sich von seiner dunklen Seite?

Halten Sie dagegen mit unseren Tipps für die optimale Beleuchtung!

Bis Ende Oktober nimmt die durchschnittliche Tageslänge in Deutschland auf nur noch 11 Stunden ab. Der Himmel ist öfter durch Wolken und Regen grau-trübe verdeckt. Das schlägt aufs Gemüt und lässt manchmal auch die Gedanken schwer werden. Morgens aufzustehen wird zur Qual, denn weder Sonnenlicht noch bunte Farben locken uns aus dem Bett. Viele Menschen verlassen im Dunkeln das Haus und kehren nach einem langen Arbeitstag auch im Dunkeln wieder zurück. Künstliches Licht umgibt uns also fast den ganzen Tag: Beim Aufstehen, auf der Arbeit, im Zug, beim Einkaufen etc. Und meist ist es zu schwach, um fehlendes Sonnenlicht auszugleichen.

Fehlendes Licht kann zu Depressionen führen

Der Lichtmangel im Herbst und Winter kann bei manchen Menschen sogar gravierendere Folgen haben und Depressionen auslösen. Hier helfen spezielle Lampen, die im Rahmen einer Lichttherapie eingesetzt werden. Aber auch auf die Stimmung von gesunden Menschen kann helleres Licht einen positiven Einfluss haben!   

Daher besonders wichtig: Die Wohnung hell erleuchten!

Um das Aufstehen zu erleichtern, und angenehm aus dem Bett zu kommen, kann über den Kauf eines Lichtweckers nachgedacht werden. Das sanfte und zeitlich steuerbare Licht hilft Ihnen morgens besser aufzuwachen. Die Lampen in diesen Leuchten strahlen ein wärmeres Licht aus, das dem Spektrum der Sonne ähnlich ist. Alternativ sollten Sie besonders im Schlafzimmer die gesamte Beleuchtungssituation verstärken um das fehlende Tageslicht auszugleichen. Dazu eignen sich ideal Ständerleuchten, die sie im Frühjahr und Sommer dann wieder entfernen können. Im Flur oder anderen Durchgangsbereichen empfehlen sich kleine Wandlampen oder Deckenlampen, die wenig Strom verbrauchen oder Leuchtketten, die ohne Probleme auch länger angeschaltet bleiben können.

Die Beleuchtung im Haushalt an die Jahreszeit anpassen

Unsere Tipps, um im Herbst das fehlende Tageslicht auszugleichen:

  • 1.Mehr Licht von außen in die Innenräume bringen! Den Lichteinfall durch die Fenster verbessern, indem Gardinen oder Vorhänge abgenommen werden.
  • 2.Zusätzliche Lichtquellen einrichten und öfter eingeschaltet lassen. Dank stromsparenden Lampen und LED-Technik bleiben dabei die Stromkosten niedrig.
  • 3.Dezente Lichtimpulse setzen, dabei auf blendfreie Leuchtmittel achten.
  • 4.Morgens die Beleuchtung sanft steigern, nicht schlagartig. Dann möglichst viele Lichtquellen in der Wohnung anschalten um gut in den Tag zu kommen.
  • 5.Abends möglichst auf blaues Licht am Bett verzichten um die Produktion von Melatonin zu fördern und gut zu schlafen.
  • 6.Wer noch einen Schritt weitergehen will, streicht eventuell Wände in einer hellen Farbe und entfernt dunkle Dekoration.
  • 7.Das Aufhängen weiterer Spiegel kann helfen das vorhandene Licht besser zu verteilen.

Um Müdigkeit und schlechter Laune vorzubeugen, sollte jede Möglichkeit genutzt werden, nach Draußen zu kommen. Regelmäßiges Spazieren - auch bei bedecktem Himmel - und Sport an der frischen Luft sind dazu die einfachsten Möglichkeiten.

Unser Spezialtipp : Blaues Licht abends vermeiden

Blaues Licht wirkt laut wissenschaftlichen Studien (u. a. am Schlafmedizinischen Zentrum in Regensburg) der Müdigkeit entgegen, da es über ein Eiweiß in den Sehzellen die Bildung von Melatonin (das Schlafhormon) verringert. Melatonin fördert zwar abends den Schlaf, verlangsamt aber tagsüber den Stoffwechsel und macht insgesamt müde und träge.

Dimmbare oder regelbare LED-Lampen können hier von Vorteil sein: Farben morgens eher im bläulichen Bereich einstellen, abends eher im rötlichen. So kann der Verlauf des natürlichen Sonnenlichts simuliert werden.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

100% secure